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▷ Buchtipp: Heilen mit Lebensmitteln - Franziska Rubin

▷ Buchtipp: Heilen mit Lebensmitteln - Franziska Rubin

Weil Lebensmittel heilen können


Hast du dir schon mal überlegt, dass es einen Unterschied gibt zwischen Nahrungsmitteln und Lebensmitteln? Ja, im Wortsinn schlummert Wahrheit. Während Nahrungsmittel maximal satt und in vielen Fällen sogar süchtig machen, dienen Lebensmittel der Gesunderhaltung deines Lebens. Unsere Ahnen wussten noch um die heilenden Wirkungen natürlich gewachsener Pflanzen. Gesunde Ernährung, aber auch äußerliche Anwendung gesunder Lebensmittel wirken sich positiv auf unsere körperliche und psychische Verfassung aus. Franziska Rubins 2019 erschienenes Buch, „Heilen mit Lebensmitteln“, leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.


Hinter dem Trendbegriff Superfood verbergen sich alte Bekannte


Jene 10 Lebensmittel, die hier beleuchtet werden, sind dir längst ein Begriff. Was möglicherweise neu für dich sein könnte, ist ihr gesundheitlicher Effekt. Einzige Voraussetzung: Sie sollten so natürlich wie möglich gewachsen und so sparsam wie nötig verarbeitet sein. Natürlich können ernstzunehmende Zivilisationskrankheiten, die den Körper über Jahre geschädigt haben, nicht von heute auf morgen verschwinden. Die Ärztin oder der Apotheker deines Vertrauens wissen, wie man Krankheiten schnell und wirksam auf schulmedizinischem Weg bekämpfen kann. Doch zur Erhaltung deiner Gesundheit und zur Stärkung deines Immunsystems solltest du auf diese zehn Lebensmittel nicht verzichten.


Hafer: Energie nicht nur für Pferdestärke


Seit Jahrtausenden als Powerfood für edle Pferde eingesetzt, ist Hafer auch in der menschlichen Ernährung nicht wegzudenken. Die Geheimwaffe, die in ihm steckt, ist vor allem Eisen. Der Körper benötigt es zur Bildung von Hämoglobin, dem roten Farbstoff des Blutes. Eisenmangel führt zu Blutarmut, woraus Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Blässe, Haarausfall bis hin zur Herzschwäche resultieren. Wer also ausreichend Hafer zu sich nimmt, kann nicht nur Entzündungswerte senken und Wundheilung beschleunigen, sondern auch seine Verdauung fördern und Darmkrebs vorbeugen. Auch gegen Diabetes wirkt Hafer wahre Wunder. Denn die in Haferkleie enthaltenen Betaglucanene binden im Magen große Mengen an Flüssigkeit, was dem Verdauungssystem Zeit gibt, die Nährstoffe optimal zu verarbeiten.


Honig – eines der ältesten Heilmittel der Welt


Die heilsamen Anwendungen von Honig sind viele Jahrtausende alt. Schon im alten Ägypten pries man seine umfassende Heilwirkung, im Mittelalter wurden mit Honig sogar Steuern bezahlt. Honig wirkt antiseptisch, antibakteriell und fördert zudem die Wundheilung. Honig hilft aber auch bei Blasenentzündungen und Hämorrhoiden. Was weitgehend unbekannt ist: Honig entwickelt seine Heilkräfte nicht nur beim Verzehr, er wirkt auch äußerlich aufgetragen, wie beispielsweise bei Hämorrhoiden. In Verbindung mit Bienenwachs und Olivenöl kannst du eine hochwirksame Paste zum Auftragen herstellen. In Verbindung mit Cranberrys hilft Honig gegen Blasenleiden. Wichtig: Greife unbedingt zu Honig im Glas, der aus artenreichen, biologischen Anbaugebieten stammt.


Ingwer – Multitalent aus dem Fernen Osten


Seit über 4000 Jahren ist Ingwer als Heilpflanze bekannt. Ursprünglich aus Indonesien stammend, verbreitete er sich im Laufe der Geschichte über die ganze Welt. Ingwer stimuliert das Immunsystem, wärmt und wirkt antibiotisch und entzündungshemmend. Ingwer bringt deinen verstimmten Magen wieder in Ordnung, verschafft schnelle Hilfe bei Aphthen, Herpes und Kopfschmerzen und wird auch bei Erkältungskrankheiten und Nebenhöhlenentzündungen erfolgreich eingesetzt. Du kannst im Akutfall einfach eine Scheibe abschneiden und sie kauen. Klassisch zubereitet wird Ingwer gerieben und in Wasser zu Tee gekocht. Lediglich bei Schwangerschaft ist Vorsicht geboten, da Ingwer auch die Kraft besitzt, Wehen auszulösen.


Unterschätze Heilknolle – die Kartoffel


Die Kartoffel ist als herrliche Beilage oder toll verwertbare Grundlage für Teig in vielen Rezepturen bekannt. Doch die Kartoffel steckt voller Überraschungen: Sie wirkt blutdrucksenkend, entzündungs- und krampfhemmend. Weiters reguliert sie den Stoffwechsel, hilft bei geschwollenen Augen und mindert den Juckreiz bei Insektenstichen. In diesem heilbringenden Erdapfel sind nämlich wichtige Mineralien, wie Zink, Kupfer und Schwefel enthalten, welche die Haut beruhigen. Aber auch Kalium, Phosphor und Natrium, die den Stoffwechsel anregen, zeichnen sie aus. Schneide entweder Scheiben einer rohen Kartoffel ab und lege sie auf den Mückenstich oder das geschwollene Auge oder stelle einen wohltuenden Kartoffelwickel her, der Verspannungen lindert. Dazu kochst du reichlich Kartoffeln, steckst sie in einen kleinen Kissenbezug und klopfst sie weich. Der feuchtwarme Wickel entspannt die schmerzende Stelle schnell.


Vom Arme-Leute-Essen zum Superfood – der Kohl


Erstaunlicherweise gibt es immer noch viele Menschen, die bei Kohl die Nase rümpfen. Faktum ist, dass Kohl die Fähigkeit hat, sowohl Krampfadern zu lindern, als auch Arthrose und Neurodermitis zu bekämpfen, sowie Verstopfungen zu beseitigen. Chronische Gelenkentzündungen lindert er ebenso wie Rheuma und Gicht. Allen Mitgliedern der großen Kohlfamilie ist gemeinsam, dass sie viele Vitalstoffe, aber wenig Kalorien enthalten. Neben seiner verdauungsfördernden Wirkung kann aber auch Kohl als heilender Wickel angewendet werden. Denn seine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung ist unbestritten. Außerdem leitet er Giftstoffe aus und wirkt beruhigend auf gereiztes Gewebe.


Wenn du Kohlwickel selbst herstellen möchtest, verwende am besten Weißkohl oder Wirsing. Entferne den Stiel in der Mitte und walze die Blätter flach, damit die Gewebestruktur der Blätter aufbrechen und der Saft austreten kann. Nun legst du die feuchten Blätter auf die schmerzende Stelle und umwickelst alles mit Frischhaltefolie und einem Stofftuch. Bei Verstopfung trinkst du mehrmals täglich ein Glas Sauerkrautsaft.


Kurkuma – eine echte Geheimwaffe


Über die zahlreichen positiven Wirkungen von Kurkuma sind bereits ganze Bücher geschrieben worden. In der indischen und ayurvedischen Küchentradition nimmt Kurkuma seit Jahrtausenden eine wesentliche Rolle ein. In unseren Breiten wurde er zunächst nur als intensiver Farbgeber in Curry-Gewürzmischungen bekannt, mittlerweile allerdings ist er Inbegriff für bewusste Ernährung. Kurkuma wirkt antibiotisch, antioxidativ und zellerneuernd. Die „Goldene Milch“, wie eine Mischung aus Kurkumapaste, Milch und Honig genannt wird, stärkt das Immunsystem, hilft aber auch bei Asthma, Atemwegserkrankungen und grippalen Infekten. Die Zubereitung ist einfach: Ein Teelöffel Kurkumapulver, 1/4 Liter Milch und ein Teelöffel Honig werden erhitzt und mit einer Prise Pfeffer versehen, der dem Körper hilft, Kurkuma besser aufzuspalten. Auch im Ingwer-Zitronen-Tee vervielfacht ein Teelöffel Kurkuma die Wirkung.


Sogar gegen Fußpilz hilft die Wurzel. Bereite dir ein warmes Fußbad aus Wasser mit geriebener Kurkumawurzel und Olivenöl. Doch Vorsicht vor der färbenden Wirkung auf Haut und Nägel, aber auch Socken, Handtücher und Bettwäsche.


Öle können ein wahrer Segen sein


Vom Speiseöl bis zum Körperöl reicht die Anwendungspalette von Ölen. Doch aufgrund seiner Beliebtheit hat auch die Industrie mit gierigen Fingern nach dem Pflanzenöl gegriffen. Für Rapsöl oder Palmfett werden riesige Flächen an Regenwald gerodet und die natürliche Vielfalt durch Monokulturen zerstört. Auch das ist ein Aspekt, den du als bewusster und gesund lebender Mensch im Auge behalten solltest. Doch zum Glück gibt es unzählige andere Öle, die nicht nur weiche Haut zaubern, sondern auch Muskelverspannungen lindern. Zudem sind Massageöle auch imstande, den Stoffwechsel anzuregen und den Lymphfluss anzukurbeln. So werden deine Zellen aktiv bei ihren Reinigungs- und Entgiftungsprozessen unterstützt. Frauen, die unter Beschwerden während der Wechseljahre leiden, können sich mit Leinöl behelfen, das pflanzliche Östrogene enthält und so den weiblichen Körper bei der Umstellung unterstützt. Dazu wird täglich Leinöl in Salaten oder Müslis verspeist.


Salz – Grundbaustein des Lebens


Die Evolution begann im Meer und so bleibt Salz bis zum heutigen Tag der wichtigste Mineralstoff für Menschen und Tiere. Sole-Spülungen helfen bei vielerlei Beschwerden: Infektionen, Fieberschübe oder Atemwegsprobleme werden mit Salzlösungen ebenso erfolgreich behandelt, wie allergische Reaktionen gegen Pollen, Tierhaare oder Hausstaub. Sole-Spülungen können als Nasendusche angewendet werden, aber ebenso auch als Augenbad. Kühle Wadenwickel mit Salzlösung senken Fieber. Dabei ist es egal, welche Salze verwendet werden. Du brauchst also kein teures Himalaya-Salz zur Herstellung deiner Sole, billiges Industriesalz (Kochsalz) tut es ebenso. In der Küche allerdings solltest du immer zu ungebleichtem, nicht künstlich rieselfreudig gemachtem Salz, also Kristallsalz, greifen.


Wirksam bei Kopfschmerzen und Nasenbluten: Zitrone


Aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehaltes gilt heißer Zitronensaft, am besten mit Honig gesüßt, zurecht als Klassiker gegen Erkältungskrankheiten. Doch auch bei Kopfweh und Migräne kann die Zitrone Wunder wirken. Dazu reibst du einfach die Innenseite einer Bio-Zitronenschale zwei Minuten auf Stirn und Schläfen. Das erfrischt, entspannt und fördert die Durchblutung, sodass der Schmerz schon nach kurzer Zeit zurückgeht. Gegen Nasenbluten tränkst du Watte in Zitronensaft und steckst sie in das blutende Nasenloch. Außerdem regt die Säure im Zitronensaft auch den Appetit an, da sie Speichelfluss und Verdauung fördert.


Altbewährte Hausmittel: Knoblauch und Zwiebel


Auch wenn die olfaktorische Komponente bei Zwiebel und Knoblauch die Geister scheidet – ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften überwiegen eindeutig. Zunächst haben Zwiebel und Knoblauch eine stark blutdrucksenkende Wirkung, was sowohl Herzinfarkt-, als auch Schlaganfallrisiken um 20-40 Prozent senken kann. Zwiebeln können außerdem Ohrenschmerzen besänftigen. Du kannst dir dazu einfach rohe Zwiebelschalen auf das schmerzende Ohr legen, oder gewürfelte Zwiebeln im Wasserbad erwärmen, in ein Baumwollsöckchen stecken und an deinem Ohr befestigen.


Fazit


Diese 10 Superhelden unter den Hausmitteln sollten ohnehin in keiner Küche fehlen. In ihrem Buch „Heilen mit Lebensmitteln“ hat Autorin Franziska Rubin viele praktische Rezepte und wertvolle Ratschläge verpackt, die unterschiedliche Symptome bekämpfen, ohne dass du zu Chemiekeulen greifen musst. Achte außerdem unbedingt darauf, genügend Wasser zu trinken, dann steht einem gesunden Leben eigentlich nichts mehr im Wege.


Über die Autorin


Franziska Rubin ist nicht nur Ärztin, sondern gibt ihr Wissen auch als Medizinjournalistin weiter. So moderierte sie auch 17 Jahre lang die Sendung „Hauptsache gesund“ Im MDR. An der Schnittstelle von Schulmedizin und Naturheilkunde hat sie bereits mehrere Bestseller veröffentlicht.

 

Weitere Tipps und kluge Ratschläge für gesunde Ernährung findest du

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