Du liebst es süß, möchtest aber weniger klassischen Haushaltszucker verwenden? Dann gibt es zahlreiche Alternativen, mit denen Du Speisen, Getränke, Smoothies oder Backrezepte süßen kannst.
Ob Stevia, Xylit, Ahornsirup, Yacon, Kokosblütenzucker, Palmzucker oder Honig – die verschiedenen Süßungsmittel unterscheiden sich deutlich bei Geschmack, Süßkraft, Kaloriengehalt und Verwendung.
Wichtig ist dabei: Nicht jede Zuckeralternative ist automatisch gesünder. Auch natürliche Süßungsmittel können Zucker beziehungsweise verwertbare Kohlenhydrate und Kalorien enthalten. Entscheidend ist deshalb vor allem, welches Süßungsmittel zu Deinem Rezept passt und wie viel Du davon verwendest.
1. Stevia
Süßen mit Steviolglykosiden
Stevia eignet sich besonders für Getränke, Smoothies, Desserts und andere Speisen, bei denen Du mit einer sehr kleinen Menge Süße erreichen möchtest.
Darauf solltest Du bei Stevia achten
Stevia-Produkte aus dem Handel können sich in ihrer Zusammensetzung und Dosierung unterscheiden. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste und die empfohlene Dosierung.
Außerdem kann Stevia je nach Produkt und Menge einen leicht eigenen Geschmack entwickeln. Taste Dich daher beim Süßen langsam an die gewünschte Menge heran.
2. Xylit
Süßen mit Xylit
Ein Vorteil: Xylit enthält weniger Kalorien als Haushaltszucker.
Bei größeren Mengen können Zuckeralkohole wie Xylit bei empfindlichen Personen allerdings Verdauungsbeschwerden verursachen. Deshalb solltest Du Dich bei der Verwendung langsam an die persönliche Verträglichkeit herantasten.
Wichtig für Hundebesitzer
Xylit ist für Hunde hochgiftig. Bereits geringe Mengen können für Hunde gefährlich sein.
Wenn Du Xylit zu Hause verwendest, solltest Du deshalb unbedingt darauf achten, dass Dein Hund keinen Zugang dazu bekommt.
3. Ahornsirup
Mehr als nur ein Topping für Pancakes
Ahornsirup eignet sich hervorragend zum Süßen von:
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Müsli
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Porridge
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Desserts
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Kuchen und Gebäck
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Smoothies
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Getränken
Im Gegensatz zu Zucker enthält Ahornsirup einige Mineralstoffe und andere natürliche Bestandteile. Trotzdem ist er in erster Linie ein zuckerhaltiges Süßungsmittel und sollte entsprechend sparsam verwendet werden.
Wenn Du Ahornsirup kaufst, lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Reiner Ahornsirup sollte keine zusätzlichen Zuckersirupe enthalten.
4. Yacon-Sirup
Die süße Alternative aus der Yacon-Wurzel
Deshalb gilt auch hier: Lieber mit einer kleinen Menge beginnen und die persönliche Verträglichkeit beobachten.
Yacon-Sirup ist außerdem kein kalorienfreies Süßungsmittel und sollte daher nicht als vollkommen kalorienfreie Alternative zu Zucker betrachtet werden.
5. Kokosblütenzucker
Exotische Alternative mit karamelligem Geschmack
Kokosblütenzucker wird aus dem Saft der Blütenstände der Kokospalme gewonnen.Geschmacklich erinnert er an Karamell und besitzt ein kräftiges, leicht malziges Aroma.
Dadurch eignet er sich besonders für:
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Kuchen
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Kekse
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Desserts
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Müsli
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Kaffee und andere Getränke
Kokosblütenzucker sieht ähnlich aus wie brauner Zucker und lässt sich in vielen Rezepten ähnlich verwenden.
Wichtig: Kokosblütenzucker ist nicht automatisch kalorienarm oder zuckerfrei. Wenn Dein Ziel vor allem eine Kalorien- oder Zuckerreduktion ist, solltest Du auch diese Alternative bewusst dosieren.
6. Palmzucker
Süßungsmittel aus Palmen

Palmzucker wird aus dem Saft bestimmter Palmen gewonnen und ist vor allem in der asiatischen Küche verbreitet.
Je nach Sorte wird Palmzucker als Block, Granulat oder Sirup angeboten. Geschmacklich erinnert er häufig an Karamell und besitzt ein intensiveres Aroma als weißer Haushaltszucker.
Palmzucker kann zum Kochen und Backen verwendet werden. Auch hier gilt jedoch: Natürlich bedeutet nicht automatisch kalorienarm oder gesünder.
Wenn Du Palmzucker verwendest, steht daher ebenfalls die Menge im Vordergrund.
7. Honig
Natürlich süßen mit Honig

Honig wird von Bienen aus Blütennektar beziehungsweise Honigtau hergestellt. Je nach Herkunft und Sorte gibt es große Unterschiede bei Geschmack, Farbe und Konsistenz.
Bekannte Sorten sind beispielsweise:
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Blütenhonig
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Waldhonig
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Akazienhonig
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Manuka-Honig
Honig eignet sich zum Süßen von Tee, Müsli, Desserts, Backwaren und verschiedenen Getränken.
Auch Honig ist allerdings ein zuckerreiches Lebensmittel. Deshalb sollte er nicht mit einem zuckerfreien oder kalorienfreien Süßungsmittel gleichgesetzt werden.
Wichtig: Honig ist für Kinder unter einem Jahr nicht geeignet.
Welche Zuckeralternative passt zu Dir?
Welche Alternative am besten geeignet ist, hängt davon ab, was Du erreichen möchtest.
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Zuckeralternative |
Geschmack |
Besonders geeignet für |
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Stevia |
sehr süß, teilweise leicht herb |
Getränke, Smoothies, Desserts |
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Xylit |
ähnlich wie Zucker |
Backen, Desserts, Getränke |
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Ahornsirup |
karamellig, aromatisch |
Müsli, Porridge, Backen |
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Yacon-Sirup |
süß, karamellig |
Müsli, Desserts, Getränke |
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Kokosblütenzucker |
karamellig, malzig |
Backen, Desserts |
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Palmzucker |
karamellig, malzig |
Kochen, Backen |
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Honig |
je nach Sorte unterschiedlich |
Getränke, Müsli, Backen |
Zuckeralternativen für Smoothies und Säfte
Gerade bei Smoothies musst Du häufig gar nicht zusätzlich süßen.
Obst wie Banane, Mango, Datteln oder reife Birnen bringt bereits eine natürliche Süße mit. Auch Trockenfrüchte können Smoothies süßer machen.
Bei frisch gepressten Säften kannst Du ebenfalls mit der Auswahl der Zutaten arbeiten. Süße Obstsorten lassen sich beispielsweise mit Gemüse oder säuerlichen Zutaten kombinieren.
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Passend zum Thema: NUTRI-BLENDER / Smoothies zubereiten.
Trockenfrüchte als natürliche Süße
Datteln, Rosinen, getrocknete Feigen oder getrocknete Mangos können Smoothies und andere Rezepte süßen.
Datteln eignen sich beispielsweise hervorragend für cremige Smoothies und Desserts. Dabei solltest Du allerdings berücksichtigen, dass Trockenfrüchte ebenfalls natürlichen Zucker enthalten und durch das Trocknen deutlich konzentrierter sind als frisches Obst.
Muss weißer Zucker ersetzt werden?
Nein. Der Begriff „Zuckeralternative“ bedeutet nicht automatisch „gesünder“.
Weißer Haushaltszucker ist vor allem deshalb problematisch, wenn insgesamt sehr viel davon konsumiert wird. Auch Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker und Palmzucker enthalten Zucker und sollten deshalb bewusst verwendet werden.
Wenn Du Deinen Zuckerkonsum reduzieren möchtest, kann es sinnvoller sein, die persönliche Geschmacksschwelle langsam zu verändern und Lebensmittel weniger süß zuzubereiten.
So kannst Du beispielsweise:
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weniger Zucker im Kaffee oder Tee verwenden
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Naturjoghurt mit frischem Obst kombinieren
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Smoothies mit süßen Früchten statt zusätzlichem Zucker zubereiten
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beim Backen die Zuckermenge schrittweise reduzieren
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verschiedene Gewürze wie Zimt oder Vanille für mehr Geschmack einsetzen
Fazit: Die beste Zuckeralternative gibt es nicht
Stevia, Xylit, Ahornsirup, Yacon, Kokosblütenzucker, Palmzucker und Honig bieten unterschiedliche Möglichkeiten, Speisen und Getränke zu süßen.
Allerdings ist nicht jede natürliche Zuckeralternative automatisch gesünder als Haushaltszucker. Manche Varianten enthalten ähnlich viele Kalorien und Zucker, während andere aufgrund ihrer Süßkraft bereits in kleinen Mengen verwendet werden können.
Wenn Du weniger Zucker essen möchtest, kommt es deshalb nicht nur auf die Wahl des Süßungsmittels an. Auch die insgesamt verwendete Menge spielt eine wichtige Rolle.
Für Smoothies und Säfte kannst Du häufig ganz ohne zusätzliches Süßungsmittel auskommen. Reifes Obst, Datteln oder andere natürliche Zutaten sorgen bereits für eine angenehme Süße.
Am besten probierst Du verschiedene Varianten aus und findest heraus, welcher Geschmack und welches Süßungsmittel zu Deinen Rezepten passt.


















