Der Nutri-Score soll dir helfen, die Nährwertqualität verarbeiteter Lebensmittel auf einen Blick einzuschätzen. Doch wie wird die Bewertung berechnet? Was bedeuten die Farben und Buchstaben von A bis E? Und welche Grenzen hat das System?
In diesem Ratgeber erfährst du einfach und verständlich, was der Nutri-Score ist, wie er funktioniert und welche Vor- und Nachteile er hat.
Was ist der Nutri-Score?
Der Nutri-Score ist eine freiwillige Nährwertkennzeichnung auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen. Das System bewertet die Nährwertzusammensetzung eines Lebensmittels und stellt sie auf einer Skala von A bis E dar.
Die fünf Stufen sind farblich gekennzeichnet:
Wie wird der Nutri-Score berechnet?
Die Berechnung basiert auf der Zusammensetzung eines Lebensmittels. Dabei werden bestimmte ungünstige und günstige Bestandteile berücksichtigt.
Unter anderem fließen ein:
Ungünstige Faktoren:
-
Energiegehalt
-
Zucker
-
gesättigte Fettsäuren
-
Salz
Günstige Faktoren:
-
Ballaststoffe
-
Eiweiß
-
Anteil bestimmter pflanzlicher Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte
Was sind die Vorteile des Nutri-Scores?
Einfache Orientierung
Die farbliche Kennzeichnung ist schnell verständlich. Du musst nicht erst verschiedene Nährwerttabellen miteinander vergleichen.
Produkte lassen sich leichter vergleichen
Der Nutri-Score ist besonders hilfreich, wenn du ähnliche Produkte miteinander vergleichen möchtest – beispielsweise verschiedene Frühstückscerealien oder Fertiggerichte.
Anreiz für Hersteller
Das System kann Hersteller dazu motivieren, die Zusammensetzung ihrer Produkte zu verbessern.
Welche Nachteile hat der Nutri-Score?
Der Nutri-Score betrachtet vor allem die Nährwertzusammensetzung. Andere Aspekte eines Lebensmittels werden dadurch nicht vollständig abgebildet.
Deshalb solltest du den Nutri-Score immer als Orientierung und nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage betrachten.
Nutri-Score: Was steht wirklich in meinem Lebensmittel?
Genau hier wird es für deine NUTRILOVERS-Blogstrategie interessant.
Statt den Nutri-Score pauschal als schlecht darzustellen, würde ich die Kernaussage deines alten Abschnitts ändern:
Wissen, was drin ist: Selbst zubereiten gibt dir mehr Kontrolle
Wenn du deine Mahlzeiten und Getränke selbst zubereitest, entscheidest du selbst, welche Zutaten in deine Zubereitung kommen.
Das gilt auch für Säfte und Smoothies.
Mit einem Slow Juicer kannst du frisches Obst und Gemüse entsaften. Mit einem Hochleistungsmixer kannst du ganze Zutaten zu Smoothies, Smoothie Bowls oder anderen Zubereitungen verarbeiten.
Dabei hast du selbst die Kontrolle über die verwendeten Zutaten – statt dich auf die Zutatenliste eines Fertigprodukts verlassen zu müssen.
Wichtig: Ich würde die alte Aussage „voller Vitamine“ oder „Frei von Zusätzen, voller Vitamine“ nicht pauschal verwenden. Das klingt wie ein Gesundheitsversprechen und ist unnötig angreifbar.
Nutri-Score vs. selbst zubereitete Lebensmittel
Der Nutri-Score ist vor allem für verpackte Lebensmittel als schnelle Orientierung gedacht.
Bei selbst zubereiteten Speisen und Getränken hast du einen anderen Vorteil: Du kennst die Zutaten und kannst selbst entscheiden, was du verwendest.
Zum Beispiel kannst du für einen selbst gemachten Saft kombinieren:
-
Apfel
-
Karotte
-
Orange
-
Sellerie
-
Ingwer
Oder für einen Smoothie:
-
Beeren
-
Banane
-
Spinat
-
Joghurt oder eine pflanzliche Alternative
-
Wasser oder andere Zutaten deiner Wahl
So bestimmst du selbst die Zusammensetzung deiner Mahlzeit oder deines Getränks.
Fazit: Wie sinnvoll ist der Nutri-Score?
Der Nutri-Score kann dir beim schnellen Vergleich ähnlicher verpackter Lebensmittel helfen. Er ersetzt aber weder die Zutatenliste noch eine ausgewogene Ernährung.
Wenn du wissen möchtest, was in deinem Essen oder Getränk steckt, ist selbst zubereiten eine einfache Möglichkeit, die Zutaten selbst auszuwählen.
Mit einem Entsafter oder Hochleistungsmixer von NUTRILOVERS kannst du frische Zutaten nach deinen eigenen Vorstellungen verarbeiten.













