Kerbel gehört zu den mildesten und elegantesten Kräutern der europäischen Küche. Sein leicht anisartiges, frisches Aroma macht ihn besonders beliebt für Frühlings- und Sommerküche. Trotz seines zarten Geschmacks steckt Kerbel voller wertvoller Eigenschaften – vor allem für Verdauung, Entzündungshemmung und den Säure-Basen-Haushalt.

Saison & Herkunft
Frischer Kerbel hat von April bis August Saison und ist meist regional verfügbar. Er wächst schnell, ist empfindlich und sollte möglichst frisch verwendet werden – ideal also für bewusste, saisonale Ernährung.
Warum Kerbel so gesund ist
Kerbel wirkt:
- basisch und unterstützt so den Säure-Basen-Haushalt
- entzündungshemmend, besonders bei Magen-Darm-Beschwerden
- verdauungsfördernd durch natürliche Bitterstoffe
- Vitamin-C-reich, wichtig für Immunsystem & Zellschutz
Traditionell wird Kerbel auch in der Naturheilkunde geschätzt – vor allem zur Entlastung von Leber und Stoffwechsel.
Verwendung in der Küche
Kerbel ist ein echtes Feinschmecker-Kraut:
- perfekt für Suppen, Soßen, Kartoffel- und Eierspeisen
- ideal als frische Note in Quark, Joghurt oder Salatdressings
- sehr gut kombinierbar, aber nicht dominant
👉 Wichtig: Kerbel sollte nicht mitgekocht, sondern immer frisch am Ende zugegeben werden, da Hitze Aroma und Nährstoffe zerstört.
⚠️ Worauf du achten solltest
- nur in kleinen Mengen verwenden
- nicht sättigend, eher aromatisches Begleitkraut
- nicht smoothiegeeignet, da Geschmack sehr fein ist
- empfindlich – verliert schnell Frische
Nährwerte pro 100 g (frisch)
- 33 kcal
- Kohlenhydrate: 3,3 g (davon Zucker 0,8 g)
- Eiweiß: 3,0 g
- Fett: 0,6 g
- Ballaststoffe: 1,9 g
➡️ Nährwertangaben basierend auf USDA- & DGE-Referenzwerten
✅ Fazit
Kerbel ist kein lautes Superfood, sondern ein stilles Gesundheitskraut: leicht, frisch, bekömmlich und perfekt für eine bewusste, basische Küche. Wer Wert auf natürliche Aromen, saisonale Zutaten und gute Verträglichkeit legt, sollte Kerbel unbedingt regelmäßig verwenden 🌿

























