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▷ Salz – Der verborgene Killer für das Immunsystem

▷ Salz – Der verborgene Killer für das Immunsystem

Salz gehört zu den alltäglichen Lebensmitteln in unserer Küche. Jeder nutzt es, jeder konsumiert es, nahezu jedes Gericht wird damit gewürzt. Das ist auch richtig so, denn es handelt sich um ein für unsere Körperfunktionen lebenswichtiges Elektrolyt. Doch zu viel davon schadet dem Körper. Es treibt den Blutdruck in die Höhe und schwächt das Immunsystem.

Die meisten Deutschen nehmen viel zu viel Salz zu sich – und wissen das nicht einmal. Es versteckt sich vor allem in Fertiggerichten und verarbeiteten Lebensmitteln wie Brot, Wurst, Käse und Fertigsoßen. In diesem Artikel erfährst du, worauf es bei einem gesunden Salzkonsum ankommt und wie du dir mit einfachen Kräutersalzen gesunde Alternativen schaffst.


Was ist Kochsalz überhaupt?

Kochsalz, weiße Gold


Chemisch gesehen handelt es sich um eine Verbindung aus positiv und negativ geladenen Ionen. Das in unseren Küchen am häufigsten verwendete Speisesalz wird überwiegend aus dem Meer oder aus Salzbergwerken gewonnen. Die rohen Meer- und Steinsalze durchlaufen einen chemischen Raffinierungsprozess, bei dem enthaltene Mineralien wie Magnesium oder Kalium verloren gehen und am Ende reines Natriumchlorid übrig bleibt.


Schon vor tausenden von Jahren war das „weiße Gold“ eine wichtige Handelsware, da die Menschen früh seinen Wert für die Konservierung von Lebensmitteln erkannten. Heutzutage sind Salzprodukte mit Jod oder Fluorid verbreitet. Ebenso liegen Natursalze wie das Himalaya Salz im Trend.


Wozu braucht der menschliche Körper Kochsalz?


Natriumchlorid ist für alle Körperfunktionen lebenswichtig. Es reguliert den Flüssigkeitshaushalt, sorgt für die Weiterleitung von Nervenimpulsen, unterstützt den Knochenaufbau und die Verdauung und steuert die Aufnahme und Verarbeitung von Nährstoffen.


All deine Körperzellen stehen in einem ständigen Austausch mit ihrer Umgebung. Sie nehmen Nährstoffe und Wasser auf und geben Abfallprodukte und überschüssige Flüssigkeit wieder ab. Dieser Austausch wird Osmose genannt und kommt durch Unterschiede in der Salzkonzentration innerhalb und außerhalb der Zellen zustande. Bei einer zu geringen Salzzufuhr droht ein Flüssigkeits- und Natriummangel – das Wasser im Körper bleibt in den Zellen gebunden. Im schlimmsten Fall sind Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit die Folgen. Bei einer zu hohen Salzzufuhr dagegen erhöht sich das Blutvolumen, die Blutgefäße ziehen sich zusammen und der Blutdruck steigt.

Kochsalz,Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit

Eine wichtige Rolle spielt Natriumchlorid auch für deine Nervenzellen. Es ermöglicht den Aufbau elektrischer Spannung und die Weiterleitung von Nervenimpulsen.

Außerdem unterstützt es die Bildung von Salzsäure im Magen. Diese spaltet Eiweiße aus der Ernährung und trägt damit zu einem gesunden Stoffwechsel bei.


Du siehst, Natriumsalz ist an vielen wichtigen Körperfunktionen beteiligt. Es kommt jedoch auf die richtige Menge an – zu wenig macht krank, zu viel aber auch.


Welcher Salzkonsum ist gesund?


Im Durchschnitt enthält dein Körper 200 bis 300 g salzhaltige Verbindungen, die in deinen Zellen und Knochen gespeichert sind. Jeden Tag verlierst du einen Teil davon – durch Stoffwechselprozesse, Ausscheidungen sowie über den Schweiß. Wer viel Sport treibt, verliert mehr. Auch bei Fieber oder Erbrechen drohen hohe Salzverluste. Diese Verluste musst du über die Ernährung ausgleichen.


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)  empfiehlt dazu einen Salzkonsum von etwa 5 g pro Tag. Das entspricht etwa einem Teelöffel. Zum Vergleich: 100 g Schnittkäse enthalten bereits 1,5 g Natrium. Der Tagesbedarf ist also schneller erfüllt, als so mancher meint.


Welcher Salzkonsum ist ungesund?


Die ideale Salzzufuhr liegt laut Wissenschaftlern zwischen 4 und 6 g pro Tag. In Zeiten eines erhöhten Salzverbrauchs – beispielsweise bei Leistungssportlern oder während einer Magen-Darm-Grippe – darf der Salzkonsum vorübergehend gesteigert werden, um diese Verluste auszugleichen.


Im Allgemeinen nehmen wir Europäer jedoch auch unabhängig von solchen Ausnahmesituationen deutlich zu viel des Minerals zu uns. Der durchschnittliche Salzkonsum der Deutschen liegt bei etwa 9 bis 12 g – mehr als dem Doppelten der empfohlenen Menge. Diese hohe Zahl kommt weniger durch das Würzen beim Kochen, als vielmehr durch den Verzehr stark verarbeiteter Nahrungsmittel zustande.



Wie wirkt Speisesalz auf deine Gesundheit?


Die Reaktion des Körpers auf eine hohe Salzzufuhr ist nicht bei allen Menschen gleich. Offenbar unterscheiden wir uns hinsichtlich unserer Salzsensitivität. Ein dauerhaft erhöhter Salzkonsum führt jedoch fast immer zu einer Steigerung des Blutdrucks. Chronischer Bluthochdruck wiederum ist ein Haupt-Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folgen sein. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass ein erhöhter Salzkonsum die Wirkung blutdrucksenkender Medikamente vermindert. Sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von hohem Blutdruck ist ein angemessener Salzkonsum also entscheidend.

Speisesalz,Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall

Natrium wirkt im Essen wie ein Geschmacksverstärker. Es regt deinen Appetit an und kann zu Übergewicht beitragen – einem weiteren Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Auch deine Nieren, die für die Ausscheidung überschüssiger Nährstoffe verantwortlich sind, werden durch eine hohe Kochsalzzufuhr belastet. Bei Nierenschwächen raten Mediziner oft zu einer Reduktion des Salzkonsums.


Wie wirkt Speisesalz auf dein Immunsystem?


Vielen Menschen ist nicht klar, dass ein erhöhter Salzkonsum auch das Immunsystem beeinträchtigt. Deine Immunabwehr wird zu großen Teilen von der Darmflora gesteuert. Dort siedeln Millionen gesunder Bakterien, die Eindringlinge wie Viren bekämpfen und unschädlich machen. Eine zu hohe Salzkonzentration verändert die Zusammensetzung dieses Mikrobioms im Darm. Die Zahl der gesunden Laktobazillen vermindert sich, die Zahl der sogenannten Th17-Helferzellen im Blutkreislauf dagegen erhöht sich. Letztere fördern Entzündungsreaktionen und Autoimmunerkrankungen im Körper.


Um dein Immunsystem zu stärken, ist eine gesunde Ernährung wichtig. Das gilt insbesondere angesichts des aktuellen Ausbruchs von Covid-19. Gerade jetzt solltest du darauf achten, gesund zu leben, deine Immunabwehr zu stärken und auf unnötige Risiken wie einen erhöhten Salzkonsum verzichten.

Wie wirkt Speisesalz auf dein Immunsystem,Immunabwehr

5 praktische Tipps für deine Immunabwehr


  • Achte auf eine gesunde Ernährung. Bevorzuge frische Lebensmittel, verzichte auf stark verarbeitete Produkte.
  • Gehe jeden Tag an die frische Luft.
  • Achte auch in Zeiten des Corona-Virus auf regelmäßige Bewegung und Sport.
  • Löse 1/2 TL Jodsalz in 250 ml Wasser und nutze dieses Salzwasser zum Gurgeln. Damit desinfizierst du deine Rachenschleimhäute.
  • Reduziere deinen Kochsalzkonsum. Verwende möglichst gesunde Kräuter-Salz-Mischungen.

Kräutersalz – die gesunde Alternative


Herkömmliches Kochsalz verliert während des Raffinierungsprozesses viele wichtige Nährstoffe. Die Verwendung von angereichertem Jodsalz, hochwertigem Meersalz oder Himalaya Salz verbessert die Gesundheitsbilanz. Diese enthalten Magnesium, Kalium sowie Mangan. Jod im Salz hilft gegen Jodmangel, der bei Schilddrüsenerkrankungen verbreitet ist.


Wenn du Sorge hast, zu viel Salz am Tag zu dir zu nehmen, sind Salzmischungen mit Kräutern empfehlenswert. Kräutersalze setzen sich aus 75 bis 90 % Salz sowie Kräutern zusammen. Du reduzierst mit dieser Wahl nicht nur die Salzmenge, sondern fügst deiner Ernährung gleichzeitig gesunde Wirkstoffe aus natürlichen Kräutern hinzu. Obendrein sparst du beim Kochen Salz ein, da die Kräuter deinem Gericht zusätzliches Aroma verleihen. So mancher Chefkoch nutzt diese Alternative in seiner Profiküche.


Kräuter-Salz-Mischungen lassen sich einfach selbst herstellen. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Benutze Meersalz als Basis und füge deine Lieblingskräuter hinzu.


Für den Anfang haben wir einen einfachen Rezeptvorschlag für dich:

 

🌿 Kräutersalz mit Rosmarin, Thymian und Majoran | Rezept


🌿 Kräutersalz mit Rosmarin, Thymian und Majoran | Rezept


Zutaten


  • 500g grobes Meersalz
  • je 1/2 Bund Petersilie, Thymian und Majoran
  • 1 Zweig Rosmarin

Zubereitung


Zerkleinere die Salzkörner mit einem Mörser oder mit einer Küchenmaschine  - wir empfehlen hier den Nutrilovers NUTRI-CHOPPER Universalzerkleinerer.

Wasche die Kräuter und löse sie von ihren Stängeln und lasse diese komplett trocknen.

Das Salz und die Kräuter zusammen in den Zerkleinerer geben und alles gut durchmixen, bis alle Zutaten fein zerhackt sind und sich Salz und Kräuter gleichmäßig vermischt haben.


Lagerung: Fülle dein selbstgemachtes Kräutersalz nun  in saubere, trockene Gläser. Verschließe die Gläser gut mit einem Deckel.


Solche Salzmischungen sind sehr lange haltbar. Schimmelbefall ist nahezu ausgeschlossen, da die salzhaltige Mischung die Kräuter konserviert.

NUTRI-FACT:

Petersilie enthält Vitamin C, Folsäure und das Gute-Laune-Spurenelement Mangan. Thymian und Majoran punkten mit ihrer antibakteriellen Wirkung auf die Atemwege und den Magen-Darm-Trakt.
Rosmarin schließlich ist ein wahrer Immun-Booster und bekämpft Viren und Bakterien in deinem Körper.



Guten Appetit!


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