Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine seit Jahrhunderten bekannte Wild- und Heilpflanze, die vor allem in der Naturheilkunde eingesetzt wird. Anders als Obst oder Gemüse spielt Johanniskraut nicht die Hauptrolle in der Alltagsküche, kann aber gezielt und bewusst verarbeitet werden – vor allem für Tees, Ölauszüge oder Kräutermischungen.

Saison & Herkunft
- Saison: Juni–August
- Regional verfügbar
- Wildpflanze
- Frisch nur saisonal nutzbar, sonst getrocknet
Eigenschaften & Besonderheiten von Johanniskraut
Johanniskraut wird traditionell geschätzt wegen seiner Eigenschaften:
- Entzündungshemmend
- Leberunterstützend
- Naturheilkundlich bewährt
- Regional & saisonal
⚠️ Wichtig zu wissen:
- Nicht für Schwangere geeignet
- Kann UV-Empfindlichkeit erhöhen
- Wechselwirkungen mit Medikamenten möglich
- Kein klassisches Lebensmittel
Johanniskraut in der Küche & Verarbeitung
(klarer Fokus auf sinnvolle Anwendungen)
Zerkleinerer & Standmixer (schonend)
Geeignet für:
- grobes Zerkleinern getrockneter Blätter & Blüten
- Kräutermischungen für Tee
- Kombination mit Minze, Zitronenmelisse oder Kamille
👉 Tipp: Nur kurz mixen, nicht fein pürieren – die Wirkstoffe reagieren empfindlich auf Hitze und Oxidation.
Teezubereitung (empfohlen)
Die klassische Nutzung:
- Getrocknetes Johanniskraut
- Heißes, nicht kochendes Wasser
- Ziehzeit ca. 5–10 Minuten
🚫 Entsafter & Slow Juicer
❌ Nicht empfohlen
- Sehr wenig Saft
- Bittere Pflanzenstoffe
- Kein kulinarischer Mehrwert
Eiswürfelmaschine
Nicht sinnvoll für Johanniskraut allein
👉 Allenfalls für Kräuter-Mischaufgüsse (z. B. Johanniskraut + Zitrone + Minze)
Nährwerte (theoretisch, pro 100 g)
- Brennwert: 31 kcal
- Eiweiß: 0,6 g
- Kohlenhydrate: 5,2 g (0,8 g Zucker)
- Fett: 2,1 g
- Ballaststoffe: 2,0 g
➡️ In der Praxis nicht als Nahrungsmittel relevant, sondern funktionell genutzt.
Fazit: Johanniskraut – bewusst einsetzen, nicht alltäglich konsumieren
Johanniskraut ist keine klassische Zutat für Smoothies oder Säfte, sondern eine gezielte Heil- und Kräuterpflanze. Für Kräutertees und Mischungen kann es mit Zerkleinerer oder Standmixer sinnvoll vorbereitet werden – immer mit Wissen und Maß.
👉 Ideal für einen ganzheitlichen Food- & Kräuterblog, der auch traditionelle Pflanzen berücksichtigt.

























