Sobald sich die Blätter verfärben und die Tage kürzer werden, leuchtet er uns im Supermarkt und am Straßenrand entgegen: der Kürbis. Er ist das ultimative Symbol für den Herbst und Halloween. Doch abseits von Gruselfratzen ist der Kürbis ein kulinarisches Highlight, das unglaublich vielseitig ist. Warum du die orangen Riesen unbedingt auf deinen Speiseplan setzen solltest, verraten wir dir hier.
Das solltest du wissen über Kürbis
Der Kürbis ist ein echtes Schwergewicht unter den Gemüsesorten – botanisch gesehen ist er aber eigentlich eine Beere (Panzerbeere)! Er ist regional verfügbar und hat seine klassische Hochsaison im Herbst, genauer gesagt von September bis November.
Es gibt hunderte Sorten, vom riesigen Gelben Zentner bis zum kleinen Hokkaido. Eines haben sie fast alle gemeinsam: Sie sind robust, lagerfähig und bringen Farbe auf den Teller, wenn es draußen grau wird.
Nährstoffe & Wirkung

Kürbis ist Soulfood ohne Reue. Wie du oben siehst, ist er basisch, was ihn ideal macht, um einer Übersäuerung des Körpers entgegenzuwirken. Zudem ist er ballaststoffreich – das hält lange satt und freut deine Verdauung.
Mit nur wenigen Kalorien und fast keinem Fett ist er die perfekte Zutat für die leichte Herbstküche, liefert aber trotzdem wichtige Nährstoffe wie Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A).
Geschmack & Konsistenz
Kürbis zeichnet sich durch sein festes Fruchtfleisch aus, das beim Kochen butterweich wird. Der Geschmack ist mild süßlich und erinnert leicht an Nüsse oder Maronen.
Ein wichtiger Hinweis von deiner Grafik: Der Kürbis ist in der Regel nicht roh essbar. Zwar gibt es Ausnahmen (wie ganz junge Hokkaidos), aber die meisten Speisekürbisse sind hart und schwer verdaulich, bevor sie gegart werden. Erst durch Hitze entfalten sie ihr volles Aroma.
Zubereitung mit Küchengeräten
Da das Fleisch sehr fest ist, sind starke Küchenhelfer hier besonders nützlich:
- Standmixer: Der Klassiker ist natürlich die Kürbissuppe – und laut deiner Grafik ist Kürbis gut für Suppen geeignet! Dein Standmixer püriert den gekochten Kürbis zu einer samtigen, cremigen Suppe, die von innen wärmt.
- Heißluftfritteuse: Kürbisspalten aus dem Airfryer sind ein Gedicht. Außen leicht karamellisiert, innen weich. Einfach mit etwas Öl und Rosmarin mischen und knusprig backen – schneller als im Backofen!
- Slow Juicer / Entsafter: Roh entsaften? Ja, das geht mit einem starken Gerät! Kürbissaft (gemischt mit Apfel und Karotte) ist ein Vitamin-Booster. Der Slow Juicer kommt auch mit dem harten Fleisch zurecht.
- Brotbackautomat: Ein saftiges Kürbisstuten oder ein herzhaftes Kürbiskernbrot gelingt im Brotbackautomat perfekt. Du kannst Kürbispüree direkt in den Teig geben – das sorgt für eine tolle Farbe und lange Frische.
- Eiswürfelbereiter: Der Hack für alle "Pumpkin Spice Latte"-Fans: Friere Kürbispüree in deinem Eiswürfelbereiter ein. So hast du immer eine Portion parat, um sie in deinen heißen Kaffee oder in Saucen zu rühren.
Einkauf & Lagerung
Einen reifen Kürbis erkennst du am Klopftest: Klingt er hohl, ist er reif. Die Schale sollte unversehrt sein und der Stiel verholzt/trocken.
Kürbisse sind Lagerungskünstler. Unversehrt halten sie sich an einem kühlen Ort (z.B. Keller) monatelang. Angeschnitten solltest du sie im Kühlschrank lagern und zügig verbrauchen, da sie sonst anfangen zu schimmeln.
Verwendung in der Küche
Kürbis ist ein Verwandlungskünstler:
- Herzhaft: Als Püree, im Risotto, als Ofengemüse oder gefüllt mit Hackfleisch.
- Süß: In den USA ist der "Pumpkin Pie" (Kürbiskuchen) Kult. Auch in Muffins oder Pancakes passt das süßliche Aroma perfekt.
- Kerne: Wirf die Kerne nicht weg! Geröstet sind sie ein gesunder Snack oder ein knackiges Topping für deine Suppe.
Fun Facts
- Rekordverdächtig: Kürbisse können gigantisch werden. Der Weltrekord liegt bei über 1.000 Kilogramm für einen einzigen Kürbis!
- Halloween-Ursprung: Der Brauch, Kürbisse zu schnitzen, kommt ursprünglich aus Irland – allerdings nahm man dort früher Rüben. In den USA stiegen die Einwanderer dann auf den viel verfügbareren Kürbis um.
- Altbewährt: Der Kürbis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde schon vor über 8.000 Jahren in Mittel- und Südamerika angebaut.
Fazit
Der Kürbis ist der König des Herbstes: regional, saisonal und wunderbar vielseitig. Ob klassisch als Suppe aus dem Standmixer – wofür er gut geeignet ist – oder als Snack aus der Heißluftfritteuse: Seine basischen Eigenschaften tun deinem Körper gut. Denk nur daran, ihn zu garen, da er meist nicht roh essbar ist.

























