Es ist auch für Dich nichts Neues, dass Du jeden Tag darauf achten solltest, genug zu trinken. Manche Menschen haben damit überhaupt kein Problem, andere wiederum tun sich damit schwer. Zudem kommt noch hinzu, dass es nicht nur wichtig ist, ausreichend zu trinken, sondern auch die richtigen Getränke zu wählen.
Mit den richtigen Tipps und Tricks bekommst Du Deinen Flüssigkeitsbedarf im Alltag leichter in den Griff. In diesem Beitrag möchten wir Dir mehr über den täglichen Wasserbedarf erzählen und Dir praktische Tipps geben, wie Du Dein Trinkverhalten verbessern kannst. Zudem erfährst Du, welche Getränke sich für Deinen Flüssigkeitshaushalt eignen und wie Du Flüssigkeit auch über die Nahrung aufnehmen kannst.
Wie Du Deinen täglichen Flüssigkeitsbedarf einschätzen kannst
Wie viel Flüssigkeit Du benötigst, hängt unter anderem von Deinem Körpergewicht, Deiner körperlichen Aktivität, der Umgebungstemperatur und davon ab, wie stark Du schwitzt.
Die im ursprünglichen Artikel genannte Berechnung von 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht kann deshalb höchstens als grobe Orientierung betrachtet werden und ist keine allgemeingültige Vorgabe.
Wenn Du sehr viel Sport betreibst, stark schwitzt oder regelmäßig in die Sauna gehst, kann Dein Flüssigkeitsbedarf entsprechend höher sein. Auch bei bestimmten Erkrankungen kann eine individuelle Trinkmenge erforderlich sein. In solchen Fällen solltest Du die passende Trinkmenge mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin besprechen.
Der tägliche Wasserbedarf – muss es immer nur Wasser sein?
Dazu gehören beispielsweise ungesüßter Tee sowie – je nach Menge und Zusammensetzung – Säfte und Smoothies. Frisch zubereitete Slow Juices können zusätzlich verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe liefern. Smoothies enthalten außerdem die Bestandteile der verwendeten Obst- und Gemüsesorten und können dadurch auch Ballaststoffe liefern.
Wenn Du Säfte oder Smoothies trinkst, solltest Du jedoch berücksichtigen, dass sie im Vergleich zu Wasser mehr Energie und je nach Zutaten auch Zucker enthalten können.
Es gibt außerdem Getränke, die Du nicht unbedingt als alltägliche Durstlöscher wählen solltest. Dazu gehören beispielsweise stark zuckerhaltige Limonaden.
Auch bei Fruchtsäften aus dem Handel lohnt sich ein Blick auf die Zutaten und Nährwertangaben. Nicht jeder Fruchtsaft ist gleich zusammengesetzt und „Saft“ bedeutet nicht automatisch, dass ein Getränk zuckerfrei oder kalorienarm ist.
Wenn Du Lust auf frische Säfte hast, kannst Du mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten eigene Kombinationen ausprobieren.
Auch Kaffee kann zur täglichen Flüssigkeitszufuhr beitragen. Die häufige Aussage, Kaffee würde dem Körper grundsätzlich Wasser entziehen, ist so pauschal nicht richtig.
5 Tipps, damit Du nicht zu trinken vergisst
Du solltest nicht ausschließlich darauf warten, dass Du Durst bekommst. Gerade im stressigen Alltag kann es hilfreich sein, sich bewusst an das Trinken zu erinnern.
1. Stell Dir abends ein Glas Wasser auf den Nachttisch
Das Glas Wasser kannst Du natürlich nicht nur hinstellen, sondern morgens als Erinnerung nutzen, direkt etwas zu trinken. Ein kleines Glas kann dafür bereits ausreichen.
Wichtig ist vor allem, dass Du eine Trinkroutine entwickelst, die gut zu Deinem Alltag passt.
2. Mache Dir Slow Juicing zum Ritual
Es ist eine schöne Möglichkeit, den Tag mit einem Glas frisch zubereitetem Saft zu beginnen. Falls Du morgens keine Zeit dazu hast, kannst Du Deinen Saft auch vorbereiten und entsprechend gekühlt aufbewahren.
Bereite Dir im Slow Juicer beispielsweise einen Saft aus verschiedenen Obst- und Gemüsesorten zu. So kannst Du über den Tag für Abwechslung bei Deinen Getränken sorgen.
3. Greife zu Infused Water
Pures Wasser trinken kann auf Dauer langweilig werden. Bereite Dir einfach eine Kanne Infused Water zu und stelle die Karaffe in Sichtweite.
Infused Water geht ganz einfach. Du kannst beispielsweise Beeren, ein Stück Melone, einige Scheiben Zitrone, frische Kräuter oder anderes Obst und Gemüse in das Wasser geben.
So bekommt das Wasser ein feines Aroma und kann Dir dabei helfen, Deine Trinkroutine abwechslungsreicher zu gestalten.
4. Bereite Dir Tee und Fruchtsaft-Schorlen zu
Auch hier geht es wieder um Abwechslung. Es gibt zahlreiche Kräuter- oder Früchtetees, die Du heiß oder kalt als Eistee trinken kannst.
Fruchtsaft-Schorlen können ebenfalls eine Möglichkeit sein, wenn Du gerne etwas Geschmack in Deinem Getränk hast. Achte dabei auf das Mischungsverhältnis und den Zuckergehalt des verwendeten Saftes.
5. Führe eine Woche ein Trink-Tagebuch
Damit Du Deinen täglichen Wasserbedarf besser einschätzen kannst, kannst Du eine Woche lang ein Trink-Tagebuch führen.
Dafür gibt es verschiedene Apps. Du kannst Dein Trinkverhalten aber auch ganz einfach in einem Notizbuch festhalten.
Nachdem Du eine Woche Dein Trinkverhalten dokumentiert hast, bekommst Du ein besseres Gefühl dafür, wie viel Du im Alltag tatsächlich trinkst.
Flüssigkeit mit der Nahrung aufnehmen
Nicht nur Getränke liefern Flüssigkeit. Auch verschiedene Lebensmittel können zur täglichen Flüssigkeitszufuhr beitragen.
Suppen enthalten beispielsweise viel Wasser. Genauso verhält es sich mit vielen Obst- und Gemüsesorten. Gurken, Melonen, Tomaten oder Orangen haben beispielsweise einen hohen Wassergehalt.
Greife also zwischendurch zu einem Stück Obst oder Gemüse, wenn Du Appetit bekommst. Auch Suppen können eine abwechslungsreiche Möglichkeit sein, Flüssigkeit über die Ernährung aufzunehmen.
FAZIT
Du siehst: Es kann im Alltag ganz einfach sein, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wasser ist dabei eine unkomplizierte Grundlage, aber auch Tee, Schorlen und wasserreiche Lebensmittel können zu Deiner täglichen Flüssigkeitsaufnahme beitragen.
Wie viel Du tatsächlich trinken solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Deine körperliche Aktivität, die Umgebungstemperatur und Dein individueller Flüssigkeitsbedarf.
Achte deshalb auf Deine persönlichen Bedürfnisse und entwickle eine Trinkroutine, die sich gut in Deinen Alltag integrieren lässt.
Mit Infused Water, Tee, Schorlen oder frisch zubereiteten Säften kannst Du für mehr Abwechslung sorgen. Auch Obst, Gemüse und Suppen tragen zur Flüssigkeitszufuhr bei.













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